Zum Text Zu den News

Verein für Bildungsmaßnahmen im Arbeits- und Freizeitbereich (BAF) e.V.

BAF bietet als freier Träger der Jugendhilfe, im Rahmen des Jugendgerichtsgesetzes, seit 1983 für straffällig gewordene junge Menschen ambulante sozialpädagogische Maßnahmen an, auch bekannt unter dem Stichwort "Soziales Training". Verselbständigung der Jugendlichen ist ein grundlegendes Ziel der pädagogischen Arbeit. Verselbständigung heißt zunächst einmal Orientierung, Befähigung der Selbstkorrektur und Selbstregulierung.

Angesichts der Brüchigkeit des traditionellen Lebensmodells (Schule, Arbeit, Familie) und der Pluralität der Lebensstile sind die Jugendlichen für ihre Lebensplanung weitesgehend auf sich selbst gestellt.

Um der subjektiven und objektiven Vereinzelung der jungen Menschen entgegenzuwirken, arbeiten wir in der Gruppe.

Verein für Bildungsmaßnahmen im Arbeits- und Freizeitbereich (BAF) e.V.
Friesenstr. 14
30161 Hannover
Telefon: 0511-34869-15
Telefax: 0511-34869-22
E-Mail: BAF-Verein@BAF-Verein.de
E-Mail: velasco@BAF-Verein.de
Ansprechpartnerin: Heide Velasco

Selbstdarstellung

Wer wir sind
Der Verein für Bildungsmaßnahmen im Arbeits- und Freizeitbereich bietet seit 1983 im Rahmen der Jugendhilfe straffällig gewordenen jungen Menschen ambulante sozialpädagogische Maßnahmen nach § 10 Jugendgerichtsgesetz (JGG) an und ab 1994 ambulante Betreuungen und sozialpädagogische Familienhilfe nach §§ 27 ff. Kinder- und Jugendhilfegesetz (KJHG).

Was wir wollen
Mit unseren ambulanten sozialpädagogischen Maßnahmen folgen wir dem Leitgedanken des Jugendgerichtsgesetzes, der, als Reaktion auf jugendliches Fehlverhalten, den Erziehungsgedanken in den Vordergrund stellt, um der Jugendkriminalität effektiv zu begegnen. Wir orientieren uns an der Lebensgeschichte der jungen Menschen und arbeiten in intensiver Gruppen- und Einzelarbeit neben der Reflexion der Straftaten u. a. an einer Erweiterung der Konfliktfähigkeit- und Kommunikationsfähigkeit, einer Stärkung des Selbstbewusstseins sowie der Entwicklung einer tragfähigen Zukunftsperspektive.

Aus unserer oben geschilderten Arbeit entwickelte sich der Wunsch, auch präventiv tätig zu werden. Demgemäß bieten wir jungen Menschen in unterschiedlichen Problemlagen sozialpädagogische Hilfen für konkret benannte Schwierigkeiten in Form ambulanter Betreuungen an. Ausgehend von individuellen Bedürfnissen und Konfliktlagen wollen wir mit dieser Einzelfallhilfe jungen Menschen professionelle Begleitung gewähren. Die Erkenntnis, dass es gerade bei jüngeren Kindern für eine nachhaltige Verbesserung unerlässlich ist, das gesamte Familiensystem mit einzubinden, führte zum Angebot der sozialpädagogische Familienhilfe nach § 27 i.V. mit § 31 KJHG. Hier wollen wir Familien, die zeitweilig mit den erzieherischen Anforderungen überfordert sind und Unterstützung und Stabilisierung bedürfen, unter Einbeziehung vorhandener Ressourcen stärken, damit diese ihre gesellschaftlichen Anforderungen wieder erfüllen können. Dabei ist die Hilfe zur Selbsthilfe oberstes Prinzip.

Was wir machen
Soziale Trainingskurse nach § 10 Jugendgerichtsgesetz:

  • Wochenendseminare WES (Sa. 10-17, So 10-17 Uhr)
  • Werkstattkurse WSK (3-monatige Kurse), handlungsorientiert
  • Soziale Trainingskurse ST (6-monatige Kurse), gesprächsorientiert Konfrontativ-Training KT (3 bzw. 6 Monate), psychosoziales Interventionskonzept zur Gewalt- und Aggressionsregulation durch die Konfrontation mit der individuellen Wahrnehmung
  • # Ambulante Betreuungen und Sozialpädagogische Familienhilfe nach §§ 30, 41, 31 KJHG) i.R. des Kontraktmanagements Hannover
  • Betreuungen von Kindern, Jugendlichen und Familien in Zusammenarbeit mit dem Kommunalen Sozialdienst Hannover