Wir sind Jugendliche ab 16 Jahren, die sich im Laufe der Zeit durch die Teilnahme an einem oder mehreren Jugendlagern des Volksbundes in diesem Kreis zusammengefunden haben, um die in den Jugendlagern gewonnenen Freundschaften mit Gleichgesinnten weiter zu vertiefen.
Unsere Aktivitäten stehen ganz im Zeichen der Friedensarbeit und internationaler Verständigung und haben das Motto:
"Versöhnung unter den Menschen - Wege zum Frieden."
Versöhnung, Verständigung und Freundschaft sind wichtig für ein intaktes, friedliches Leben, in dem die Gräber der in einer unmenschlichen Welt gestorbenen Soldaten und Zivilisten in die Zukunft mahnen vor neuen Kriegen, die gefährlicher, unmenschlicher, vernichtender und blutiger sein könnten.
Es muss endgültig Schluss sein mit dem Führen von Kriegen, dem Foltern von Menschen, mit dem Blutvergießen.
Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge (VDK) e.V. Landesverband Niedersachsen
Wedekindstr. 32
30161 Hannover
Telefon: 0511-321282
Telefax: 0511-306531
E-Mail: Jugend-niedersachsen@volksbund.de
Ansprechpartner: Stefan Schmidt
Was machst Du diesen Sommer? Jugend-Workcamps des Volksbundes
Wir glauben, dass Völkerverständigung, gegenseitige Toleranz und Respekt vor einer fremden Kultur mehr ist als Party-Spaß auf Mallorca, ein Chatroom im Internet oder das Angebot einer Fastfood-Kette. Internationale Freundschaft ist Begegnung von Angesicht zu Angesicht, von Mensch zu Mensch zu Mensch. Jetzt, hier und live!!
Wir – der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge, Landesverband Niedersachsen – arbeiten auf Gedenk- und Kriegsgräberstätten in: Polen, Frankreich, Italien, Russland und Deutschland. Workcamps, die wir anbieten, sind bi-nationale Jugendbegegnungen, d. h. wir kommen in den Gastländern mit einheimischen Jugendlichen und damit mit der Kultur des Landes wirklich in Kontakt. Die Reisen dauern in der Regel zwei Wochen und kosten zwischen 100 und 400 Euro.
Wir wollen mehr als eine touristische Reise anbieten, obwohl uns natürlich auch schöne Landschaften und ansprechende Städte interessieren. Gearbeitet werden ca. 20 Stunden in der Woche auf Kriegsgräber- und Gedenkstätten. Die Arbeit soll nicht schwer sein, aber auch herausfordern. Das ist nicht immer leicht, aber wir bemühen uns, das Passende zu finden.
Eine Kriegsgräber- oder Gedenkstätte ist keine Parkanlage: Unter den Kreuzen liegt viel Leid verborgen. Wir arbeiten an Orten, an denen Schreckliches und Menschenverachtendes geschehen ist. Das lässt nicht kalt und unberührt; deshalb wollen wir auch darüber reden. Kriegsgräberstätten sind besondere Orte, an denen das tiefere Verstehen für die Sinnlosigkeit von Krieg und Gewalt beginnt. Gleichzeitig eröffnet sich hier durch die gemeinsame Arbeit mit Jugendlichen anderer Länder der Blick für eine Zukunft in Frieden.
Bei uns kommt dennoch der Spaß nie zu kurz! Spielen, Party machen: das geht auch ohne viele Worte und komplizierte Satzkonstruktionen. Bei uns soll das gemeinsame Leben im Vordergrund stehen, deshalb erwarten wir Teilnehmer, die sich in einer Gemeinschaft wohl fühlen. Untergebracht werden wir in Schulen, Gemeindehäusern und anderen Einrichtungen. Für den Transport und manchmal sogar für das leibliche Wohl sorgt die Bundeswehr, der wir an Unterstützungsleistung viel zu verdanken haben. Ohne diese Hilfe würde es nicht gehen.
Vor- und Nachbereitungstreffen sind Teil des Workcamps. Sie finden zentral für alle Workcamps statt. Auf diese Weise könnt Ihr neben Eurer Gruppe noch eine Menge anderer interessanter Leute kennen lernen.