Stand: 01.07.20, 08:30 Uhr

Informationen und Empfehlungen zum kommunalen Umgang mit dem COVID-19-Pandemie in der außerschulischen Jugendarbeit in Hannover

Seit Mitte März ist die COVID-19-Pandemie weltweit ausgebrochen und wirkt sich auf alle Lebensbereiche aus. Die Verordnungen der Politik zur Bekämpfung der Pandemie werden momentan stetig aktualisiert. Viele Einschränkungen betreffen das öffentliche und private Leben. Hiervon ist auch die Jugendarbeit betroffen. Was das für die Träger der Jugendarbeit ganz konkret bedeutet, könnt ihr im Folgenden nachlesen.

Natürlich können wir keine rechtlichen oder medizinischen Ratschläge geben, unsere Informationen sollen nur unterstützen und entbinden die Verantwortlichen in den Jugendverbänden und Jugendgruppen nicht davon, sich eigenverantwortlich und selbstständig täglich über die aktuelle Lage zu informieren und eigene Entscheidungen zu treffen!

Informiert euch immer tagesaktuell hier:

Die wichtigsten Regelungen für die Jugendarbeit kurz zusammengefasst:

Grundsätzlich gilt weiterhin, dass Zusammenkünfte in Vereins- und Freizeiteinrichtungen sowie alle öffentlichen Veranstaltungen verboten sind. Aber: Wenn Vereine, Initiativen und andere Zusammenschlüsse sicherstellen können, dass jede Person beim Betreten und Verlassen der Einrichtung sowie beim Aufenthalt in der Einrichtung einen Abstand von mindestens 1,5 Metern zu jeder anderen Person einhält, die nicht dem eigenen Hausstand angehört, dann können Sitzungen und Zusammenkünfte durchgeführt werden.

Allgemein:

Die allgemeinen Hygienemaßnahmen sind weiterhin durchzuführen. Die regelmäßige Händereinigung und Desinfektion ist sicher zu stellen. Personen mit Krankheitssymptomen dürfen sich nicht an Angeboten der Jugendarbeit beteiligen. Es gilt weiterhin die 1,5 Meter Abstandsregelung zu beachten. Eine Dokumentation der Daten von Besucher*innen und Teilnehmer*innen (Vorname, Name, Adresse, Telefonnummer) muss angelegt werden.

 

Hygienekonzept:

Schreibt in einem Konzept auf, wie ihr die Regelungen vor Ort umsetzen könnt. Eine Genehmigung durch das Gesundheitsamt ist NICHT erforderlich!

 

Verpflegung:

Selbstverpflegung (auch Lieferdienste) ist möglich. Am Besten wird das Essen von vorher festgelegten Personen zubereitet. Schutzausrüstung wird empfohlen. Auch die allgemeinen Küchenregelungen, wie bspw. Zusammenbinden von langen Haaren gelten weiterhin. In der Küche müssen die Hygiene- und Abstandsregelungen ebenso eingehalten werden. Das Essen muss den Jugendlichen durch Mitarbeiter*innen mit Mund-Nasenbedeckung am Platz serviert werden.  Verboten sind Buffets und die Nutzung von gemeinsamen Schüsseln/Schalen. Eine Mithilfe beim Zubereiten der Speisen ist möglich. Hierbei müssen die Hygiene- und Abstandsregelungen eingehalten werden.

Verhalten im öffentlichen Raum:

Treffen mit bis zu 10 Personen sind erlaubt.

 

Zusammenkünfte von Vereinen:

Sitzungen, Gruppenstunden, Veranstaltungen von Mitgliedern, etc. sind unter der Berücksichtigung der Hygiene- und Abstandsregelungen erlaubt.

 

Offene Arbeit / Gruppenarbeit:

Aktuell dürfen 10 Personen (inkl. Gruppenleitung) unter der Aufsicht von pädagogischen Fachkräften oder durch Juleica-Inhaber*innen an Gruppenangeboten teilnehmen. Bildungsangebote sind ohne Teilnahmebeschränkung möglich. Kulturangebote sind mit bis zu 250 Personen möglich, wenn alle Personen feste Sitzplätze haben. In geschlossenen Räumen herrscht die Mundschutzpflicht. Im Freien sind Angebote ohne Mundschutz möglich. 

 

Übernachtungen:

Bis zu 16 Personen können an Angeboten mit Übernachtungen teilnehmen. Das Hygienekonzept von LAG/LJR ist anzuwenden. Abstandsregelungen zu gruppenfremden Personen müssen eingehalten werden. Bildungsstätten müssen die Abstandsregelung bei mehr als 10 Personen einhalten.

Warum diese strengen aktuell umgesetzen Maßnahmen zur Verzögerung des Infektionsverlaufs nötig sind, das könnt ihr ausführlich hier nochmal nachlesen:

 

Mehr Infos und Links findet ihr laufend aktualisiert auf unserer Corona-Update-Seite.

0511-884117

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