Social-Media-Häppchen

Der Stadtjugendring Hannover e.V. startet die Reihe „Social-Media-Häppchen“ für euch:

Bis zu den Sommerferien servieren wir euch bei Instagram und Facebook jeden Mittwoch ein Social-Media-Häppchen mit kleinen Tipps, Tricks und Denkanstößen rund um das Thema Social Media, um euch die Social-Media-Arbeit zu erleichtern.
Es ist Zeit mal genau hinzugucken, den eigenen Auftritt zu reflektieren und über die eigene Ausrichtung nachzudenken, was machen wir eigentlich und warum? Dafür gibt es ganz praktisches Handwerkzeug.

Unsere Häppchen könnt ihr entweder leicht bekömmlich bis zu den Sommerferien jeden Mittwoch einzeln zu euch nehmen. Solltet ihr jedoch schon richtig ausgehungert sein, könnt ihr euch auch schon alle Häppchen auf einmal auf unserer Homepage einverleiben. 

In Kontakt bleiben

Seit der Corona-Pandemie ist es schwierig geworden die Jugendarbeit wie gewohnt fortzusetzen. Zeitweise durften wir uns gar nicht treffen und durften nicht auf Fahrten fahren. Dennoch wollen wir den Kontakt zu unseren Mitgliedern, Teilis und Jugendlichen nicht verlieren.

Viele Jugendverbände, -initiativen und -organisationen haben sich in dieser Zeit einen Social-Media-Account zugelegt, einige hatten diesen auch schon vorher. Über unsere Social-Media-Kanäle leisten wir Beziehungsarbeit, wir betreiben Öffentlichkeitsarbeit und bleiben im Kontakt. In der heutigen Zeit sind die sozialen Medien wichtiger denn je, gleichzeitig bespielt sich so ein Social Media Account nicht von allein. Die „Social-Media-Häppchen“ sollen euch daher eine kleine Hilfestellung geben.

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Social Media ist heutzutage ein must have!

Social Media Plattformen verlangen euch aber auch viel Geduld und Arbeit ab, können euch aber mit tollen Beziehungen, Kontakten und Netzwerken belohnen. Die Besonderheit von Social Media ist, dass ihr mit allen Nutzer*innen in Kontakt treten könnt, alle können gleichberechtigt Inhalte erzeugen, teilen, liken und kommentieren.

Jetzt zubeißen:

Nutze, um einen lebendigen Social-Media-Kanal zu haben, all diese Funktionen.

#social_media_haeppchen

#inkontaktbleiben

#jugendarbeit_hannover

Wir starten mit etwas leicht Verdaulichem und erklären euch heute einmal die Startseite von Instagram mit ihren Funktionen:

Oben rechts:

+ = Posten

<3 = Aktivitäten: Wer folgt / liket/ kommentiert

Papierflieger = Direct-Message/ DM (Chat)

 

Die Kreise = Stories, verschwinden nach 24h, können aber in den Highlights auf dem Profil dauerhaft sichtbar gemacht werden.

 

Unter einem Beitrag:

<3 = liken

Sprechblase = kommentieren

Papierflieger = teilen, an Freund*innen schicken

Fähnchen = speichern

 

Untere Leiste:

Häuschen = Feed, Startseite

Lupe = Explorepage, neue Inhalte & Accounts, die dich interessieren könnten, entdecken oder gezielt nach Accounts, Hashtags und Orten suchen

Filmklappe = Reelsbutton, hier kannst du Reel, also kurze zusammen geschnittene Videos, sehen

Tasche = Shoppingbereich

Kamera = eigenes Profil

 

Jetzt zubeißen:

Probiert es aus und klickt euch einmal durch die Funktionen, um ein Gefühl für Instagram zu bekommen!

 

#social_media_haeppchen

#howtoinstagram

#jugendarbeit_hannover

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Um euren Social-Media-Kanal richtig zu bespielen, solltet ihr euch vorher ein paar Fragen stellen und eure eigene Social Media Strategie entwickeln!

1. Ziele stecken
S(pezifisch)M(essbar)A(ttraktiv)R(ealistisch)T(erminiert)

Welches Ziel habe ich mit meinem Social-Media-Kanal?

2. Definiere deine Zielgruppe

Wer ist unsere Zielgruppe?

3. Passende Kanäle auswählen, nicht alle Kanäle auf einmal bespielen

Welches Soziale Netzwerk wollt ihr nutzen? Instagram, Facebook, Twitter…

4. Abwägen welche Mittel/ Ressourcen und Kapazitäten ihr habt

Wie viele Menschen, haben wie viel Zeit und welches Wissen, um euren Social-Media-Kanal zu bespielen?

5. Wann und wie wollt ihr kommunizieren?

Social Media ist keine Tätigkeit für zwischendurch, nehmt euch Zeit für eure Kanäle. Überlegt euch vorher welchen Ton ihr in euren Post anschlagen wollt, z.B. wie ihr eure Follower*innen ansprecht.

6. Wer macht was?

Habt eine oder mehrere Personen, die Zeit und Lust haben, gleichzeitig sollten die Verantwortlichkeiten klar geklärt sein.

 

Beachtetet dabei:

-> Alle Fragen bedingen sich gegenseitig! 

-> Die Strategie muss realistisch sein, daher schätzt eure Ressourcen realistisch ein und überfordert euch nicht!

-> Wertet eure Social Media Kanäle in regelmäßigen Abstanden aus! Passt alles noch?

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Jetzt zubeißen:

Erstellt eure Social Media Strategie!

 

#social_media_haeppchen

#strategieentwickeln

#jugendarbeit_hannover

Inspiration und Vorbilder

Ihr wollt einen interessanten, schönen und einheitlichen Social-Media-Kanal gestaltet, wisst aber überhaupt nicht wie? Dann fragt euch: Wie machen das denn ähnliche Accounts?

 

Jetzt zubeißen:

Ihr müsst das Rad nicht neu erfinden: Sucht euch Inspiration und Vorbilder in Form von Kanälen, die euch gefallen oder die ähnliche Inhalte haben wie ihr. Nutzen könnt ihr dafür auch Hashtags, diese sammeln alle Posts zu einem Thema, so findet ihr z.B. auch neue Kanäle, probiert es doch mal mit dem #jugendarbeit_hannover aus!

 

 

#social_media_haeppchen

#inspirationholen

#jugendarbeit_hannover

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Check Your Chancel!

Eure Inhalte sollen eure Jugendlichen ansprechen? Dann lasst eure Jugendlichen euren Account checken! Mehr Stories, mehr Sticker, mehr Text oder ganz anders? Was sagen, die die wirkliche Ahnung haben?

 

Jetzt zubeißen:

Setzt euch im Jugendtreff oder in der Gruppenstunde zusammen und guckt euch euren Feed an oder macht eine Umfrage in euren Stories.

 

#social_media_haeppchen

#hierhabenjugendlichedassagen

#jugendarbeit_hannover

Call To Action! – Handlungsaufruf!
Nutze die Funktionen von Instagram, wie das Umfragen-, Fragen-, Quiz- oder Skalatool, und fordere deine Follower*innen auf, auf deinen Story-Inhalt zu reagieren. Oder formuliere einen Call To Action:

„kommentiert…“

„teilt...“

„liked…“

„schickt uns…“

„kommt vorbei“

Es gibt viele Möglichkeiten einen Call To Action passend zu euren Inhalten zu formulieren.

Wichtig: Bleibt vielseitig, benutzt nicht immer den gleichen Call To Action und prüft euren Call To Action auf Sinnhaftigkeit und Authentizität.

 

Jetzt zubeißen:

Postet einen Post mit einem eindeutigen Call To Action!

 

#social_media_haeppchen

#calltoaction

#jugendarbeit_hannover

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Ansprechende Sharepics und Stories

Damit euer Inhalt zum Thumbstopper wird sollte er ansprechend gestaltet sein. Instagram selbst bietet euch verschiedene Möglichkeiten, wie Sticker, Gifs und Filter. Aber es gibt auch andere kostenlose Apps und Programme, in denen ihr eure Bilder schon vor dem Posten gestalten könnt.

Nutzt dafür auch auf eurem Social-Media-Kanal euer Corporate Design:
Logo, Farben, Schriftarten, Layouts – damit sich ein einheitliches Bild ergibt, auch falls verschiedene Leute Beiträge für euren Account erstellen.

 

Jetzt zubeißen:

Legt euer Corporate Design fest!

 

Thumbstopper = „Daumenstopper“ sorgen dafür, dass die Follower*innen beim scrollen durch ihren Feed stoppen und sich deinen Beitrag angucken.

 

#social_media_häppchen

#jugendarbeit_hannover

Privat- oder Business-Profil?

Instagram bietet verschiedene Profilmöglichkeiten an. Mit einem Business-Profil habt ihr mehr Kontaktmöglichkeiten und Statistiken [Insights], die ihr nutzen könnt, um eure Reichweite [wie oft angeguckt, geklickt, gespeichert] zu sehen. Das ist super, um zu sehen welche Posts und Inhalte gut ankommen und wie viele Leute ihr mit einem Beitrag erreicht habt. Gleichzeitig gibt es keine Bedingungen und es gehen keine „Pflichten“ damit einher ein Business-Profil zu haben.

 

Jetzt zubeißen:
Überprüft welche Art von Profil ihr für euren Verband angelegt habt und wechselt die Profileinstellung gegebenenfalls in den Einstellungen.

 

#social_media_haeppchen

#jugendarbeit_hannover

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@erzaehldavon hat einen Social-Media Knigge erstellt:

1. Melde dich nicht nur, wenn du etwas zu „verkaufen“ hast. Das ist unhöflich.

2. Versuche nicht, die Nutzer*innen bei jedem Post von der Plattform wegzulocken. Social Media ist nicht ausschließlich dazu da, auf deinen Homepage zu leiten.

3. Erstelle Inhalte, die zur jeweiligen Plattform passen.

4. Melde dich regelmäßig und in einem ähnlichen Ton.

5. Erwarte nicht nur Likes und Kommentare, gib sie auch – großzügig!

6. Gib dir Mühe, wenn du Kommentare schreibst. (Nein, ein Emoji reicht nicht.)

7. Social Media lebt vom Teilen. Teile relevante (!) Beiträge zu deinem Thema.

8. Tagge andere Profile. Deine Follower*innen freuen sich über Empfehlungen.

9. Mach dir die Mühe, passende Hashtags bei Instagram und Twitter zu recherchieren – besonders bei Events oder Ereignissen.

10. Setze Automatisierungen sparsam ein. Niemand folgt gern einem Roboter-Profil.

11. Kaufe niemals Follower*innen oder Likes!

12. Stelle dich auch Kritik oder „Hatern“. Trolle kannst du ruhig blockieren, (kurzzeitig) verärgerte Fans nicht.

Ein Social Media Account zu bespielen bedeutet nicht nur Content [Medien-Inhalt] zu erzeugen. Kommentiert und liket auch bei anderen thematisch passenden Seiten.

Schätzt das Engagement eurer Follower*innen wert: Bedankt euch für und antworte auf Kommentare.

Nutzt #Hashtags, um euch zu vernetzen. Zum Beispiel unseren tollen #jugendarbeit_hannover um die Jugendarbeit in Hannover sichtbarer zu machen. Ihr könnt euch auch euren eigenen Verbands-# ausdenken, den alle Mitglieder und Ober-/Untergliederung nutzen.

 

Jetzt zubeißen:

Befolgt diese 12 Tipps und verhaltet euch in den Sozialen Medien auch sozial.

 

#social_media_haeppchen

#sozialindensozialenmedien

#jugendarbeit_hannover

Check Your Style!

Stellt euch vor, ihr wisst nichts über euren Account und euren Verband, ist auf den ersten Blick eures Profils erkennbar:

Wer ihr seid?

Was ihr macht?

Was mich auf diesem Profil erwarten wird?

Was habe ich davon eurem Profil zu folgen?

Welchen Link habt ihr in eurer Bio?
Da die Bio der einzige Ort bei Instagram ist, wo ihr in eurem Profil einen anklickbaren Link setzen könnt, nutzt ggf. einen Linktree, um auf eine Seite zu verlinken, auf der eure Follower*innen alle wichtigen Links von euch finden. In Posts können keine anklickbaren Links geschrieben werden, aber dafür können mittlerweile in Stories Verlinkungen gesetzt werden.

Im besten Fall verstehe ich nach kurzer Zeit, was mich auf eurem Profil erwartet und warum ich ihm folgen sollte. Außerdem sollte euer Profilname einfach und leicht zu finden sein, am besten sollte er so lauten, wie die Jugendlichen über euch sprechen.

[Bio = Unter einer Instagram Bio versteht man den kleinen Bereich unter deinem Nutzernamen, in dem du dich und dein Profil in wenigen Zeichen beschreiben kannst. Sie kann sowohl Buchstaben als auch Emojis, Hashtags und einen Link enthalten.]

 

Jetzt zubeißen:

Prüft euren Account auf diese Fragen hin und gestaltet ihn so, dass auf den ersten Blick erkennbar ist, worum es bei euch geht.

 

#social_media_haeppchen

#checkyourstyle

#jugendarbeit_hannover

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Eine Themenwelt schaffen - Informiert nicht nur über eure Aktionen!

Die Leute, die euch folgen interessieren sich wahrscheinlich nicht nur für euren Verband, sondern auch für Themen, die zu eurem Verband passen und den Verband interessieren. Also postet nicht nur eure eigenen Aktivitäten, sondern schafft euch eure eigene Themenwelt, zu der ihr Beiträge erstellt, postet und von anderen Accounts teilt.

Besonders im Moment, wenn ihr Corona-bedingt, gerade nicht so viele Aktionen machen könnt wie sonst, gestaltet informativere, kreative oder auch lustige Inhalte rund um eure Themenwelt.

Nutzt dafür die ganze Bandbreite, die Instagram zu bieten hat:

Fotos, Comics, (Info-)Grafiken, Texte, Videos, Reels, Live-Videos, Memes, GIFs…

 

Jetzt zubeißen:

Überlegt euch was eure Themenwelt ist und folgt min. 3 Profilen, die zu dieser Themenwelt passen.

 

#social_media_haeppchen

#runduminformiert

#jugendarbeit_hannover

Regelmäßiges Posten freut den Algorithmus!

Regelmäßiges Posten ist wichtig und spricht den Algorithmus an, der eure Posts den Follower*innen zeigt. Es ist besser, wenn ihr 1 x pro Woche und dafür qualitativ hochwertig postet, als 3 x in einer Woche und die nächsten 3 Wochen postet ihr nichts.

Tipp: Nehmt euch Anfang der Woche etwas Zeit und bereitet eure Posts mit Sharepic oder Foto und Text schon für die ganze Woche vor, dann müsst ihr sie an den einzelnen Tagen nur noch posten oder nutzt das Creator Studio bei Facebook, um Beiträge zu erstellen und für einen bestimmten Zeitpunkt zu planen, so dass sie automatisch gepostet werden.

Wichtig: Überlegt euch vor einer Aktion schon was für Fotos ihr für einen Post braucht, damit ihr während der Aktion die richtigen Fotos macht.

 

Jetzt zubeißen:

Probiert es aus und erstellt euch einen Redaktionsplan. An welchen Tagen wollt ihr was posten und um welche Uhrzeit?

Wichtig dafür: Wann ist eure Zielgruppe am Handy?

Nutzt die Statistiken zur Analyse.

 

#social_media_haeppchen

#besserplanen

#jugendarbeit_hannover

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Teilt euch die Social-Media-Arbeit!

Bildet ein Team mit euren Ehrenamtlichen zusammen: Wer hat Lust den Social Media Account zu verwalten?

Wichtig:

1. Klare Absprachen: Wer postet wann, was?

2. Auch wenn ihr in einem Team arbeitet, sollte eure Seite aussehen wie aus einem Guss. Also einigt euch auf ein einheitliches Aussehen eurer Posts, den Tonfall im Text und vielleicht sogar auf Hashtags (Corporate Design).

Eine Möglichkeit dafür wäre auch, dass eine Person den Account verwaltet und die anderen dieser Person zuarbeiten.

 

Jetzt zubeißen:

Sucht euch Mitstreiter*innen aus eurem Verband für die Social-Media-Arbeit!

 

#social_media_haeppchen

#teamwork

#jugendarbeit_hannover

Nutzt externe Kommunikationsanlässe!

Da es nicht gut ist, nur über seine eigenen Aktionen zu berichten und auch manchmal gar nicht so viel los ist: Nutzt externe Kommunikationsanlässe.

Externe Kommunikationsanlässe können z.B. Aktionstage, Aktionsmonate, Feiertage, Gedenktage oder auch Saisons sein. Postet etwas zu diesen Anlässen. Vielleicht gibt es auch historische Merkmale aus eurer Verbandsgeschichte oder der Themenwelt, die ihr euch gebaut habt, die ihr nutzen könnt.

 

Externe Kommunikationsanlässe können jedoch nicht nur Grund zum Posten sein, sondern auch der Grund an diesem Tag nichts zu posten. Wenn ihr z.B. am Tag des Finales der WM einen Post als Werbung zu eurer Kochaktion macht, wird dieser Post zwischen den ganzen Post zum WM-Finale untergehen. Euer Post sollte etwas mit dem Kommunikationsanlass zu tun haben, z.B. „Wir freuen uns auf das WM-Finale - Wer danach Lust hat auch selbst aktiv zu werden, sollte sich zu unserem Fußballturnier anmelden“.

 

Jetzt zubeißen:

Geht in euch und überlegt euch für jeden Monat einen externen Kommunikationsanlass!

 

#social_media_haeppchen

#kommunikationsanlass

#jugendarbeit_hannover

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Personalisiert euren Social-Media-Kanal!

Zu eurem Verband oder eurem Jugendtreff gehören nicht nur die Termine oder die Räumlichkeiten, sondern auch ihr und die Jugendlichen.

Stellt euch vor: Wer seid ihr?

Aber auch: Wer verwaltet den Account und wer liest die Direktnachrichten, die ich als Jugendliche*r an den Account schreibe?

Erzählt persönliche Geschichten und teilt Anekdoten aus dem Verbandsleben. Zeigt euer Gesicht, aber auch das der Jugendlichen aus dem Verband oder dem Treff.

[Wichtig: Denkt dabei an den Datenschutz und lasst euch eine Einverständniserklärung unterschrieben, mehr dazu in Häppchen Nr. 19.]

 

Social Media ist Beziehungsarbeit: Als Follower*in möchte ich eine Vorstellung von der Gemeinschaft und den Leuten vor Ort bekommen. Wie sehen die Teamer*innen aus, mit denen ich auf eine Freizeit fahren würde, wenn ich mich bei euch anmelde? Sehen die, die den Jugendtreff leiten nett aus?

 

Jetzt zubeißen:

Postet einen Beitrag auf dem ihr oder ein paar andere Menschen aus eurem Verband

oder Treff zu sehen sind und erzählt uns die Geschichte des Fotos.

 

#social_media_haeppchen

#storytelling #gesichtzeigen

#jugendarbeit_hannover

Insta-Takeover
Lasst euren Instagram Account für einen kurzen Zeitraum, z.B. 1 Tag oder 1 Woche, von einem Verbandsmitglied übernehmen. So können eure Verbandsmitglieder sich an eurer Öffentlichkeitsarbeit beteiligen und auf sie Einfluss nehmen und ihr bekommt neue Ideen und neue Impulse. 

 

Jetzt zubeißen:

Probiert es aus!

 

#social_media_haeppchen

#jugendbeteiligung

#hierhabenjugendlichedassagen

#jugendarbeit_hannover

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Erzeugt User-Generated Content!

Hinter diesem schwer verdaulichen Begriff versteckt sich etwas ganz Einfaches: Inhalte (Content), die von euren Follower*innen erstellt wurden.

Ihr könnt z.B. nach Foto- oder Video-Beiträgen zu einem bestimmten Thema oder einer Fragestellung bitten und diese dann als Beiträge (re)posten. Die jeweilige Person freut sich bestimmt darüber gefeatured zu werden, also mit @ markiert.
Das ist eine super Möglichkeit, um Jugendliche zu beteiligen und nach ihrer Meinung zu fragen.

Wichtig: Rechnet nicht mit massenhaft Beteiligung. Damit sich ein paar Follower*innen beteiligen, solltet ihr die Hürde so gering, wie möglich halten.

 

Jetzt zubeißen:

Wozu könntet ihr eure Follower*innen befragen? Überlegt euch einen Beitrag, der User-Generated Content erzeugt!

 

#social_media_haeppchen

#jugendbeteiligung

#hierhabenjugendlichedassagen

#jugendarbeit_hannover

Negativ Kommentare, Hater und Trolle:

Im Internet passiert es schnell, dass auch Stimmen sich melden, die nicht alles gut finden was ihr macht.

Ein paar Hinweise:

Atmet tief durch, reagiert zeitnah, bleibt sachlich und professionell, reflektiert den Kommentar in seiner Aussage, räumt ggf. einen Fehler ein, entschuldigt euch und erklärt, was ihr beim nächsten Mal anders machen werdet, sollte eine Aussage falsch oder unangemessen sein, dann weist sachlich darauf hin, wenn ihr euch dafür entscheidet etwas zu löschen, macht euch darauf gefasst, dass der Vorwurf einer Zensur kommen könnte, kommentiert das Löschen ggf. durch etwas wie: „Kommentare, die Schimpfwörter enthalten werden von unserer Seite gelöscht.“.

Sollte etwas das annehmbare Maß überschreiten, könnt ihr Profile auch melden und blockieren. Ein Beispiel dafür wäre hate speech „Hassrede“, dies bezeichnet eine sprachliche Ausdrucksweise von Hass, auch menschenverachtende Aussagen, die Einzelne oder Personengruppen herabsetzen oder verunglimpfen. An diesem Punkt gibt es auch Grenzen der Legalität.

 

Jetzt zubeißen:

Bereitet euch vor, um im Fall der Fälle schnell handeln zu können: Setzt euch im Team zusammen und spielt ein fiktives Szenario durch: Welche Reaktionen fallen euch dafür ein?

 

#social_media_haeppchen

#nohatespeech

#jugendarbeit_hannover

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​Rechtliche Fragen

Das Internet ist kein rechtsfreier Raum, besonders wenn du mit Fotos arbeitest, solltest du dich mit dem Datenschutz und dem Urheberrecht beschäftigten, aber auch Fragen zu Altersgrenzen und Interaktionsrisiken für Kinder und Jugendliche spielen eine Rolle.

 

Wichtig: Unbezahlte Werbung muss kenntlich gemacht werden. Wenn auf euren Fotos Marken (z.B. Cola, Schokolade, Markenkleidung) zu sehen ist, ist es unbezahlte Werbung, am besten macht ihr diese Marken unkenntlich.

 

Jetzt zubeißen:

Erstellt eine Einverständniserklärung zur Information und Nutzung von Fotos für Social Media, Printmedien und eure Homepage, die von den Jugendlichen (ab 16 Jahren) und den Eltern (bis 16 Jahren) ausgefüllt und unterschrieben werden kann.

 

#social_media_haeppchen

#aufdersicherenseite

#jugendarbeit_hannover

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